| von Hartmut Lehbrink Anlässlich seines 100. Geburtstages im Jahr 2011 widmet sich Hartmut Lehbrink, ein ausgewiesener Kenner der Rennsportszene, dem fünffachen Formel-1-Champion in dieser außergewöhnlichen Hommage. Er zeichnet den Weg des 1911 im argentinischen Balcarce geborenen Sohnes italienischer Auswanderer von dessen erstem - inoffiziellen - Rennen 1936 im Autodroma Benito Juárez nicht nur bis zu seinem Rücktritt nach dem GP in Reims im Jahr 1958 nach, er widmet sich auch eingehend der Zeit nach dem Rennsport, in der Fangio als Repräsentant für Mercedes-Benz arbeitete und auch selbst eine Niederlassung in Buenos Aires hatte. Neben Kurzporträts seiner Rivalen aus den 50er Jahren wie Eugenio Castellotti, Peter Collins, Baron Toulo de Graffenried, Alfonso de Portago, Giuseppe Farina oder Alberto Ascari und Stirling Moss geht Lehbrink zunächst auf die Rennerfolge Fangios ein, auf die Autos, mit denen er siegte, um sich dann der Persönlichkeit des Ausnahmefahrers in den sehr persönlichen Stellungnahmen seiner Weggefährten zu widmen. Zu Wort kommen hier sein Neffe, seine Schwägerin, die ihn bis zuletzt pflegte, die Rennkollegen Jochen Mass, Hans Herrmann, Stirling Moss, Daimler-Vorstand Dieter Zetsche und einer der Revolutionäre, die Fangio im Jahr 1958 auf Kuba entführt hatten. Abgerundet wird dieses Buch, in dem im Unterschied zu vielen anderen Publikation der Mensch Fangio im Fokus steht, von einem Interview mit der Rennsportlegende.
Hardcover, 25,5 x 25,5 cm, 192 Seiten, 77 farbige und 97 s/w-Abbildungen, zweisprachiger Text (deutsch/englisch)
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